Was bedeutet DSGVO?
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, engl. GDPR) ist ein EU-weit geltendes Gesetzespaket zum Schutz personenbezogener Daten. Sie regelt unter anderem die Einwilligung zur Datenerhebung, Informationspflichten, den Umgang mit Cookies und das Recht auf Löschung.
Datenschutz – Grundverständnis
Öffentliche Daten sind solche, die freiwillig einem größeren Personenkreis zugänglich gemacht wurden, etwa Posts in sozialen Netzwerken. Private Daten werden in einem vertraulichen Rahmen weitergegeben, etwa in Direktnachrichten. Grauzonen bestehen z. B. bei Gruppenkommunikation, auch hier gilt: Inhalte dürfen nur weitergegeben werden, wenn das ausdrücklich erlaubt wurde oder der Zweck es erkennbar vorsieht.
Was sind personenbezogene Daten?
Dazu zählen alle Informationen, mit denen sich eine Person direkt oder indirekt identifizieren lässt, etwa Name, E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Standortdaten, Nicknames, Zahlungsinformationen oder Ausweisdaten.
Informationspflicht bei Verstößen
Jede Datenschutzverletzung, ob durch technische Fehler, Unachtsamkeit oder mutwilliges Verhalten, muss gemeldet werden. Auch Verstöße durch Teammitglieder sind meldepflichtig. Es besteht eine gesetzliche Verpflichtung zur Anzeige bei der zuständigen Datenschutzbehörde, ein bewusster Verstoß kann hohe Bußgelder oder in schweren Fällen sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen.